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Sonntag, 19. Juni 2016

Wanderungen: Eine Todesanzeige für den East Highland Way

Der East Highland Way ist eine gute Idee.

Er verbindet Fort William mit Aviemore an den Ausläufern der Cairngorms auf einer Länge von  ca.130 km. Initiiert wurde die Strecke von einem schottischen Wanderenthusiasten namens Kevin Langan im Jahr 2007. Die Strecke führt auf bestehenden Wegen. Meistens sind dies Forstwege und Straßen, selten echte Wanderwege. Herr Langan hat übrigens einen vorbildlichen Wanderführer zum Weg geschrieben!

Theoretisch kann man in Glasgow auf dem West Highland Way starten, den East Highland Way nehmen und von Aviemore den Speyside Way bis an die Ostküste Schottlands über den Moray Coast Trail wandern. 

Das hörte sich so gut an, dass wir 2014 von den Cairngorms nach Fort William wanderten. Wir wanderten also verkehrt herum und starteten in Aviemore, nachdem wir vorher eine Woche in den blauen Bergen (gälisch: Cairngorms) wandern waren.

Das Wetter war fantastisch, aber eigentlich  zu heiß zum Wandern: knapp über 30 Grad im Schatten.

Freitag, 13. Mai 2016

Wanderungen: Arran Coastal Way. Eine Berg- und Strandwanderung auf Schottlands südlichster Insel (4)

 Von Lochranza nach Blackwaterfoot

Diese Etappe ist schön, aber sehr hart. hart im wahrsten Sinne des Wortes. Die knapp 29 km sind auf Asphalt zu abolvieren. Man folgt einfach der Uferstraße. Es ist dort im Herbst so gut wie kein Verkehr, aber Asphalt ist nun mal Asphalt. Gelohnt hat es sich trotzdem.

Die Burg von Lochranza bei Ebbe

Freitag, 29. April 2016

Wanderung: Die Cairngorms: von Aviemore nach Tomintoul

Die Cairngorm Mountains,  Deutsch: Die blauen Berge- sind eine Bergruppe der Grampian Mountains im Nordosten Schottlands. Fünf der zehn höchsten Berge Schottlands und Großbrittanniens stehen dort. Mit etlichen Gipfeln über 1000 m Höhe bilden sie die größte hochgebirgsähnliche Berggruppe der britischen Inseln.









Samstag, 23. April 2016

Wanderungen: Arran Coastal Way. Eine Berg- und Strandwanderung auf Schottlands südlichster Insel (3)

Von Sannox nach Lochranza und ein Zusatztag in Lochranza

Diese Etappe ist spektakulär!

Entlang der Küste wandern wir bis Lochranza. Der Wanderweg ist nur am Anfang vorhanden. Danach geht es über Steinfelder direkt über dem Wasser bis an den nordöstlichsten Punkt der Insel. Von dort geht es über sumpfiges Gelände am Strand bis nach Lochranza.


Donnerstag, 31. März 2016

Wanderungen: Arran Coastal Way. Eine Berg- und Strandwanderung auf Schottlands südlichster Insel (2)

Die erste Wanderetappe steht an.

Nach einem umfangreichen schottischen Frühstück begeben wir uns hinaus.
Es ist nicht viel heller als gestern abend. Dicke dunkle Wolken fegen von Westen über die Insel.
Strandpromenade von Brodick mit Blick zum Goatfell.

Donnerstag, 24. März 2016

Wanderungen: Arran Coastal Way. Eine Berg- und Strandwanderung auf Schottlands südlichster Insel (1)


Zuerst werden wir den Arran Coastal Way kurz vorstellen, 

dann widmen wir uns umfangreich in Text und Bild dem Weg und der Stimmung, die man dort vorfindet.

Den Weg stellen wir in insgesamt 4 Posts vor.

Lochranza Bay, Blick über den Mull of Kintyre

Mittwoch, 16. März 2016

Wanderungen:Southern Upland Way/ Schottischer Fernwanderweg (340Km/212 Miles)








Charakeristik

Der SUW verbindet die schottische Atlantikküste mit der Nordseeküste im Osten. Er führt 340 Kilometer entlang der  Grenze zu England. Damit ist er der längste, offizielle schottische Fernwanderweg.
Die Uplands zeichnen sich  durch sanft geschwungene Höhenrücken aus- der höchste Punkt wird auf 712 m ü.d.M. erreicht. Dennoch bewältigt man auf der gesamten Länge 8720 Höhenmeter.
Die Borders sind eine alte Kulturlandschaft; man stösst auf menschliche Zeugnisse aus der Zeit vor den Römern (z.B. Hügelgräber). Auch die Überreste der römischen Besiedlung und die der frühen Mönchsorden, machen diesen Weg sehr interessant.
Noch häufiger stösst man auf moderne Zeugnisse der vielfältigen Ausbeutung/Kultivierung der Landschaft durch Menschen. Das kann den Wandergenuss schon mal beeinträchtigen.
Eine naturbelassene Umgebung sollte man nicht erwarten, wenn man sich auf diesen Weg begibt.

Samstag, 16. Januar 2016

Wanderungen: Reisebericht vom West Highland Way



1.Tag, Anreise

 

Es ist Anfang April und es sind Osterferien. Wir fliegen von Köln nach Edinburgh. Der Flug dauert so lange wie die Bahnfahrt von Köln nach Gerolstein in der Eifel im Verkehrsverbund. Erfreulich: nach dem grauen Betondesign des Kölner Flughafens empfängt uns der schottische Hauptstadtflughafen mit der Farbe Lila. Wände, Schriftzüge, einfach Alles ist distelblütenlila.

Mit dem Bus fahren wir ins Stadtzentrum zum Bahnhof.  Auf einer Straßenecke spielt ein Dudelsackspieler kölsche Töne. Na ja vielleicht spielt die Kölner Band, von der wir das Lied kennen, eher die schottischen Töne.  Mit dem Triebwagen fahren wir in einer Stunde in den schottischen Westen, nach Glasgow. Der Bahnhof ist eine Wucht! Holzvertäfelungen, ein lichtdurchfluteter Aufenthaltsbereich und kein Gedränge. Ich vermute, man wollte den Kölner Hbf auch so konstruieren, hat aber nicht funktioniert.  Wir nehmen den Regionalzug und fahren zum Ausgangspunkt der Wanderung. Der Ort wird Milngavie geschrieben, wir erfahren aber von netten und neugierigen Schotten, die von ihrem Shoppingtag nach Hause fahren, dass der Ort „Mullguy“ ausgesprochen wird.

Wanderungen: Der West Highland Way - Ein schottischer Mythos



 Jeder kennt ihn, jeder will mal hin, jeder will sich beweisen, dass er ihn durchstehen kann – der West Highland Way (WHW) ist ein schottischer Mythos.


 
Seit 1980 begeben sich jährlich knapp 50.000 Wanderer auf die 155 km lange Strecke zwischen dem Glasgower Vorort Milngavie und Fort William.

Vermutlich gibt es keinen häufiger gewanderten Weg auf der Welt.