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Donnerstag, 17. November 2016

Gear Review: UL-Packs im Test (Teil 2). Gossamer Gear Murmur vs. Peregrine Summit Dry Pack 25 L


Im zweiten Teil der Testreihe vergleiche ich den UL-Platzhirsch Gossamer Gear Murmur (noch das ältere Model!) mit dem unbekannten Herausforderer Peregrine. Zum ersten Teil geht es hier.

[With an english summary at the end of the post!!!!!!]

Der Gossamer Gear Murmur ist der leichteste vollwertige Rucksack, den es gibt!

Der Rucksack sieht so aus und fühlt sich auch so an, wie wenn er nichts vertragen könnte. Anfänglich will man ihn gar nicht auf den Boden stellen, aus Angst der Boden könnte löchrig werden.

Nun haben wir den Rucksack schon drei Jahre in Gebrauch und er hält immer noch. Der einzige Fehler, den er werksmäßig hatte, war ein schlecht vernähter Schultergurt. Die behob dann eine Näherei für den Importeur und Verkäufer. Sieht danach nicht mehr schön aus und darf für das Geld einfach auch nicht sein.


Am unteren Ende des Schultergurtes hat die Näherei mal drüber gearbeitet. Sprich: einfach ein paar mal genäht.Von Werk aus war der Aussenstoff viel zu knapp genäht gewesen und ist schon beim ersten anziehen auseinander gefallen.

Montag, 12. September 2016

Gear Review: UL-Packs im Test (Teil 1). OMM Classic 32 Marathon vs. RaidLight Runner R-Light 30L

Die UL-Packs Testreihe wird zwei Posts umfassen. Hier ist der erste Teil. Viel Spaß dabei!

OMM und Raidlight sind beides ausgewiesene Spezialisten auf dem Gebiet der Ausrüstung für Ultramarathonläufer.

Beide Packs im Test sind für solche Dauerläufer konstruiert. Aber es spricht doch nichts dagegen, sie zum Wandern zu verwenden?

Für Tagestouren sind die Rucksäcke schon fast zu groß, aber das Volumen ist für UL-Wochenendtrips und Hüttentouren perfekt.

Die Rucksäcke habe ich schon über zwei Jahre im Gebrauch und ich will sie Euch mal vorstellen...

Freitag, 26. Februar 2016

Gear Review: Das HMG 4400 Windrider Pack. Perfekter Tragekomfort mit handwerklichen Mängeln

Unter der Rubrik Light isn't always bright habe


ich (Matthias) schon einmal über meine Erfahrungen mit UL-Rucksäcken gesprochen. Namentlich handelte es sich um den Gossamer Gear Murmur, den Gossamer Gear Gorilla mit Hüftgurt und Gestänge sowie zwei Modelle von Six Moon Designs, die heute nicht mehr produziert werden, aber dem GG Gorilla ganz ähnlich sind. 

Das ständige Rutschen des Ruchsacks auf dem Rücken und das daraus resultierende Nachjustieren des Hüftgurtes und der Tragegurte hat mich schon immer genervt. Das Problem trat erst bei höherer Zuladung, also ab ungefähr 10 Kg auf. Für mich war es aber normal, da ich beim Rucksack viel Gewicht sparen konnte und so nahm ich das in Kauf. 


Freitag, 12. Februar 2016

Light isn't always bright (1): Vom Sinn und Unsinn eines Ultraleichtrucksacks



Alle Ultraleichten sagen Euch,

 dass das Gewicht des Rucksacks so gering wie möglich sein soll. Es gibt UL-Rucksäcke ab 250 Gramm zu kaufen. Ab 700 Gramm handelt es sich bereits um ein Schwergewicht.
 

Im Prinzip handelt es sich bei ultraleichten Rucksäcken um einen dünnen Nylonsack mit zwei Trageriemen. Das gesamte Gewicht wird auf den Schultern getragen. Als Zubehör werden Hüftgurte, halbe Isomatten als Rückenpolster und Aluminiumgestänge zur Stabilisierung verkauft.

Diese UL-Rucksäcke können laut Hersteller bis zu 15 Kilogramm  tragen bei einem Packvolumen bis teilweise 70 Liter (Hier einige Beispiele: Gossamer Gear, ÜLA, oder Zpacks).

Bis zu 15 Kilogramm nur auf den Schultern tragen? Das macht keinen Spaß!