Posts mit dem Label West Highland Way werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label West Highland Way werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 16. Januar 2016

Wanderungen: Reisebericht vom West Highland Way



1.Tag, Anreise

 

Es ist Anfang April und es sind Osterferien. Wir fliegen von Köln nach Edinburgh. Der Flug dauert so lange wie die Bahnfahrt von Köln nach Gerolstein in der Eifel im Verkehrsverbund. Erfreulich: nach dem grauen Betondesign des Kölner Flughafens empfängt uns der schottische Hauptstadtflughafen mit der Farbe Lila. Wände, Schriftzüge, einfach Alles ist distelblütenlila.

Mit dem Bus fahren wir ins Stadtzentrum zum Bahnhof.  Auf einer Straßenecke spielt ein Dudelsackspieler kölsche Töne. Na ja vielleicht spielt die Kölner Band, von der wir das Lied kennen, eher die schottischen Töne.  Mit dem Triebwagen fahren wir in einer Stunde in den schottischen Westen, nach Glasgow. Der Bahnhof ist eine Wucht! Holzvertäfelungen, ein lichtdurchfluteter Aufenthaltsbereich und kein Gedränge. Ich vermute, man wollte den Kölner Hbf auch so konstruieren, hat aber nicht funktioniert.  Wir nehmen den Regionalzug und fahren zum Ausgangspunkt der Wanderung. Der Ort wird Milngavie geschrieben, wir erfahren aber von netten und neugierigen Schotten, die von ihrem Shoppingtag nach Hause fahren, dass der Ort „Mullguy“ ausgesprochen wird.

Wanderungen: Der West Highland Way - Ein schottischer Mythos



 Jeder kennt ihn, jeder will mal hin, jeder will sich beweisen, dass er ihn durchstehen kann – der West Highland Way (WHW) ist ein schottischer Mythos.


 
Seit 1980 begeben sich jährlich knapp 50.000 Wanderer auf die 155 km lange Strecke zwischen dem Glasgower Vorort Milngavie und Fort William.

Vermutlich gibt es keinen häufiger gewanderten Weg auf der Welt.